Erfahrungsbericht eines glücklichen PM – Campers

Erfahrungsbericht eines glücklichen PM – Campers

Es ist schon ein paar Jahre her, da habe ich mich mit einer Kollegin auf den Weg zu meinem ersten PM-Camp gemacht. Bei einer Internetrecherche fiel mir das Wort Unkonferenz in Verbindung mit Projektmanagement auf. Das Format der Unkonferenz (Barcamp) war mir bis dahin unbekannt, und ich war sehr neugierig und gespannt was das genau bedeutet.

Ankommen, anmelden, kennenlernen, alles war sehr entspannt. Für mich perfekt um mich einzugrooven.

Nach einer Einführung in die Barcamp Regeln waren wir als Teilgeber*innen gefragt, die Inhalte des Tages zu gestalten. Projektmanagement beinhaltet ein riesen Themenportfolio und genauso waren auch die Sessions bestückt. Von Themen/Thesen, Vorstellungen mit paralleler oder anschließender Diskussion bis zu offenen Fragen aus dem Arbeitsalltag war alles dabei. Die Teilgeber*innen waren so vielfältig wie das Leben selbst. Von Schlips bis Flip Flop, von Einzelunternehmer*innen bis Konzernmitarbeiter*innen, von Chef*in bis Praktikant*innen gingen alle respektvoll, offen und ohne zu beurteilen miteinander um. Hier hatten Menschen Spaß an Menschen und deren Themen. Es war sehr erfüllend für mich, so etwas miterleben zu dürfen.

Da ich mittlerweile schon ein paar weitere PM-Camps besucht habe, kann ich berichten, dass die Abendgestaltung nach dem ersten Tag sehr unterschiedlich sein kann, jedoch nie langweilig 😉

Zurück zu meinem ersten Camp. Der zweite Tag glich im Aufbau dem ersten und es war sehr beruhigend zu bemerken, dass meine positiven Gefühle am zweiten Tag bestätigt wurden.

Mit neuen Impulsen und Ideen bin ich nach den zwei Tagen nach Hause gefahren. Es haben sich Kontakte ergeben, die bis heute anhalten. Einigen Impulsen bin ich nachgegangen und habe Dinge im Arbeitsalltag ausprobiert.

Meine Zusammenfassung: Was ich erlebt habe waren 2 Tage offener Austausch auf Augenhöhe, Geben, Respekt und Selbstverantwortung.

Ich bin Wiederholungscamper geworden und freue mich auf das PM-Camp in Bremen.

 

Was hält dich auf?

Jörg Rieke

Jörg Rieke

Leiter Consulting, CVS Ingenieurgesellschaft mbH

Wer sind die richtigen Teilnehmer für ein PM Camp?

Wer sind die richtigen Teilnehmer für ein PM Camp?

An einem PM Camp sollte man teilnehmen, wenn man seinen Blick über den eigenen Tellerrand  erweitern möchte, denn die Veranstaltung lebt von der Vielfalt der Teilnehmer.

Somit richtet sich ein PM Camp in keiner Weise nur an Projektmanager. Der gewünschte Austausch auf Augenhöhe kann nur dann stattfinden, wenn auch PM-Praktiker, Studierende und Lernende, sowie Coaches und Leader im Austausch sind. Wahrscheinlich ist es an dieser Stelle überflüssig zu sagen, dass eine hohe Varianz in Alter und Geschlecht die Vielfalt nur bereichern können 😉

Du bist neugierig, reflektiert, offen, authentisch, ehrlich und mutig?

Dann sei dabei!

#Was hält dich auf?

PM-Camp Orga-Team: „Projektmanagement ist seit vielen Jahren unsere Passion.“

PM-Camp Orga-Team: „Projektmanagement ist seit vielen Jahren unsere Passion.“

Im Mai diesen Jahres haben wir ein Interview mit Ulrich Hinsen vom Managament Radio über das erste Bremer PM-Camp führen dürfen. Dieses Interview wurde nun zum Nachlesen für euch aufbereitet.

Erstmalig ein PM Camp in Bremen. Was hat euch motiviert, in dieses besondere Veranstaltungsformat hineinzugehen?

Sebastian: Erstmalig in Bremen, das stimmt. PM Camps finden schon seit Jahren in vielen fantastischen Städten statt, die allesamt eine Menge zu bieten haben. So zum Beispiel in Berlin, München und Zürich – und natürlich auch bei unseren Nachbarn in Hamburg. Bremen ist eine tolle Stadt, die im ständigen Wandel steckt und vielen Branchen – und damit aufregenden Projektdomänen – ein Zuhause bietet: angefangen mit der Luft- und Raumfahrt über Logistik bis hin zu IT Dienstleistungen, Fahrzeugbau und vielen weiteren. Das bietet unserer Überzeugung nach eine Menge Raum für wertvollen Austausch.
Unsere Motivation ist leicht erklärt: Projektmanagement ist seit vielen Jahren unsere Passion: Hendrik und auch ich sind seit über 10 Jahren in etlichen IT Projekten federführend in Verantwortung. Außerdem ist unsere Erfahrung: Austausch ist die beste Fortbildungen. Wir möchten mit dem PM Camp in Bremen ein Format schaffen, in dem sich alle Disziplinen des Projektmanagements austauschen können. Agil wie klassisch, Bank wie Luftfahrt, Produktion wie Beratung. Wir sind überzeugt – und das hörst du wohl in jedem Interview – dass wir durch die Digitalisierung und den Wandel unserer Arbeitswelt nur davon profitieren können, wenn wir zusammenwachsen und voneinander lernen. Mit Dogmatismus kommt keiner weiter.

Unkonferenz? Hier geht es wohl anders zu, als auf üblichen Konferenzen? Was ist anders? Und wozu?

Hendrik: Alles ist anders! Das PM Camp ist wie ein Barcamp organisiert. Das bedeutet, dass die Teilnehmer zu Teilgebern werden. Das Camp beginnt mit einer Sessionplanung, in der die Teilgeber selbst die Inhalte beisteuern und damit Verantwortung für das Camp übernehmen, was sich positiv auf die Qualität des Camps auswirken wird. Die Tagesgestaltung, also welche Sessions ich besuchen möchte, liegt ganz bei mir und ist ein Thema mal doch nicht das richtige, suche ich mir eben ein neues. Denn: Es finden immer mehrere Slots parallel statt, die beliebig gewechselt werden können.

Ja, und wozu machen wir das?

Hendrik: Die freie Gestaltung des Formats lädt zu Austausch auf Augenhöhe ein, wodurch Hierarchien abgebaut werden. Klassische Rollenbilder sucht man hier ebenso vergebens wie Anzug und Krawatte. So entsteht eine Umgebung in der neue Perspektiven und branchenübergreifende Erfahrungen angeboten werden, die wir alle in unserem Projekt-Alltag sonst so nicht erleben. Das ist unser USP in Bremen.

Das Thema des PM Camps lautet „Was hält dich auf?“ Provokanter Titel. Worum geht es?

Sebastian: Bei der Planung des PM Camps war es der fehlende Raum, der uns eine ganze Weile aufgehalten hat. Erst als die Räume gefunden waren, ging es richtig los. Als uns dann unsere Ansprechpartnerin des Martins Club beim Kennenlernen von den Projekten erzählte, die dort umgesetzt werden, hat uns das sehr inspiriert. Vor allem eines, das Menschen mit Behinderung ermöglicht, von Zuhause in eine integrative WG zu ziehen und ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat es uns angetan. Im Gespräch darüber kam dann die Idee zum Motto „Was hält dich auf?“ von ganz alleine. Bezahlte Veranstaltungen- wie das PM Camp – tragen im Übrigen ganz wesentlich dazu bei, dass der Martins Club weiter solche großartigen Projekte durchführen kann.
Naja, und da auch wir immer wieder in Projekten aufgehalten werden und niemand gern aufgehalten wird, möchten wir diesem Thema zwei Tage widmen. Auch die Auswahl unserer Impulsgeber ist entsprechend ausgerichtet. Das wird spannend und facettenreich – da bin ich mir sicher.

Was erhofft ihr euch von den Teilgebern?

Hendrik: Von den Teilgebern erhoffen wir uns eine aktive Beteiligung. Von alltäglichen Fragestellungen im Projektmanagement über die Diskussion komplexer Zusammenhänge bis hin zur fertig vorbereiteten und mitgebrachten Hochglanzpräsentation ist alles erlaubt. Und für alle, die noch kein Thema mitbringen, sorgen andere Teilgeber oder unsere spannenden Impulsgeber für Diskussionsstoff. Die Impulsgeber lernst du ja auch noch in den Interviews kennen.

Zum guten Schluss die wichtigsten Daten: Wann, wo, wie teuer?

Sebasitan: Teuer erstmal gar nicht, sondern preiswert. Die Early Bird Tickets für schlappe 99€ sind fast ausverkauft, die Normalpreistickets sind für 129€ zu haben. Im Preis enthalten ist natürlich eine Vollverpflegung mit frisch gebackenem Laugengebäck, Getränken und einem warmen Mittagessen. Stattfinden wird das Camp am 29. und 30. November in Bremen im Martinsclub. Das findet sich aber auch alles auf unserer Website, die du verlinkt hast. Das Camp ist darauf ausgelegt, kostendeckend zu arbeiten – möglich wird das durch unsere Sponsoren, da die Ticketpreise allein den Aufwand nicht decken. Gewinn machen wir nicht.